Digitalisierungsstrategie

Die digitale Vision und Strategie mit einem erfahrenen Managementexperten entwickeln

Digitalisierungsstrategie: Das Vorgehensmodell in vier Schritten

 

Vom Produktanbieter zum Lösungs- bzw. Serviceanbieter

Die heutigen Produkte aus dem Maschinenbau oder der produzierenden Industrie haben sich auf der ganzen Welt zu echten Verkaufsschlagern entwickelt. Oftmals sind diese Produkte aber auch preislich in einem Niveau angelangt, in dem Kunden oftmals dreimal Schlucken müssen und überlegen wie eine Finanzierung aussehen kann. Jetzt kann man wie viele Automobilhersteller das seit vielen Jahren erfolgreich tun eine eigene Bank gründen und die Produkte in Form von Leasing an den Kunden vergeben. Oder man macht es der Softwareindustrie gleich: Bisher wurden Einmallizenzen verkauft, die sofort bezahlt werden mussten. Jetzt spricht man von sogenannten Fees oder Mietmodellen. Cloud-Produkte wie zum Besipiel Office 365 

 

Digitalisierungsstrategie für Industrieunternehmen

Besonderheiten der digitalen Transformation bei produzierenden Unternehmen

 

Bei produzierenden Unternehmen steht natürlich seit einigen Jahren ein Thema im Mittelpunkt, wenn es um die Digitalisierung geht: Industrie 4.0!

Der ganze Hype um Industrie 4.0 ist aus Marketing-Sicht sehr gut gelungen, aber wenn man echte Industrie- und IT-Experten fragt lautet die Antwort zumeist: „Ja, das ist sinnvoll, aber wenn man ehrlich ist, dann ist es nur eine Weiterführung unserer sowieso schon ständig laufenden Prozessoptimierung durch noch mehr IT und Daten!“. Die Rechenleistung wird immer besser, durch Sensorik wird die Datenmenge immer größer und damit kann man natürlich was anfangen; so können zum Beispiel viele Auswertungen und Reports per Knopfdruck generiert werden und an im Headquarter sieht man sofort wie die Maschinen und Anlagen in der Welt gerade funktionieren oder eben auch nicht. Das hat den Vorteil, dass man sofort eingreifen kann und mit einer Prise Künstlicher Intelligenz (KI) gewürzt sogar vorausschauend eingreifen kann. Das nennt sich dann Predictive Analytics und hilft bei Maschinen frühzeitig zu erkennen wenn etwas kaputt geht. Das führt dazu, dass das kaputte Teil frühzeitig bestellt werden kann, keine Lagerkosten und Kapitalbindung mehr nötig ist und vor allem die Instandhalter endlich mal Ihre Einsätze planen können und nicht immer hektisch von einer kaputten Maschine zur nächsten rennen!

Neben Industrie 4.0 als Optimierungstool für die internen Prozesse steht vor allem das Thema neue Geschäftsmodelle durch die Digitalisierung im Vordergrund. Und da geht es nicht nur um Prozesseffizienz, sondern ums Überleben. Denn der digitale Wandel sorgt dafür, dass das produzierte Gut alleine nicht mehr ausreicht. Wenn es nicht mit dem Internet verbunden ist (Stichwort Konnektivität) und von einer App oder einem Portal aus gesteuert werden kann, dann hat es am Markt nicht mehr so große Chancen wie das Konkurrenzprodukt. Das Produkt selbst kann „smart“ werden und per IoT (Internet of Things – Das Internet der Dinge) ständig mit dem Internet verbunden sein und so mit anderen Maschinen oder Produkten kommunizieren und Mehrwert erzeugen. 

Auf der dritten Ebene geht es um die Eroberung von neuen Märkten und/oder Zielgruppen auf Basis von digitalen Technologien. Hier geht es um die sogenannte Disruption. Neue Vertriebsmodelle wie „Pay-per-Use“ oder „…As-a-Service“ spielen hier eine Rolle. Und nicht zu vergessen, dass Thema Plattformen und Marktplatz-Geschäftsmodelle

Digital Labs

als strategisches Instrument in der digitalen Transformation

Die Idee der Digital Labs ist nicht neu. Seit den 2015ern haben insbesondere Konzerne Digital oder Innovation Labs aufgebaut, um innovative Produkte oder neue, digitale Geschäftsmodelle zu kreieren. Wichtig war die Abtrennung vom Headquarter, so dass außerhalb der starren Konzernprozesse wirklich neue Dinge entstehen konnte. Es ist bereits viel Geld geflossen, aber die Ernüchterung ist zuweilen auch recht groß. Es gibt echte Highlights unter den Digital Labs, zum Beispiel die Audi Denkwerkstatt oder im Energiebereich die EnBW Innovation sowie aus dem Bereich der Hidden Champions das WATTx von Viessmann. Es gibt auch viele Lernerfahrungen (siehe dazu den folgenden Blogbeitrag) und Digital Labs, die bisher noch nicht die erhofften Ergebnisse und vor allem einen positiven Return on Investment (RoI) erbracht haben. Gerade in den aktuell rezessiven Zeiten dürfen die Controller etwas genauer auf die Lieblinge der CEOs schauen und mahnen zur Vorsicht. 

Auf dieser Basis ist mein Strategiepapier „Digital Labs die sich wirklich rechnen“ entstanden. Es sind in diesem Rahmen fünf Erfolgsfaktoren erarbeitet worden, die für wirtschaftlich geführte Digital Labs maßgeblich sind:

  1. Erfolgsfaktor 1: Customer Centricity – Der Kunde steht im Mittelpunkt
  2. Erfolgsfaktor 2: RoI ist entscheidend – Es muss endlich Wirtschaftlichkeitbewiesen werden
  3. Erfolgsfaktor 3: Time-to-Market und ein klarer Business Case sind essenziell
  4. Erfolgsfaktor 4: Konsequente Führung durch strategisches Portfolio-Management
  5. Erfolgsfaktor 5: Die Anbindung an das Mutterschiff

Daneben muss eine generelle Entscheidung im Management getroffen werden über die grundsätzliche Ausrichtung von Digital Labs. Dazu können neben dem Digital Lab drei weitere Arten unterschieden und abgegrenzt werden. Sie dazu die folgende Grafik:

Wenn Sie noch kein Digital Lab in Ihrem Unternehmen Ihr Eigen nennen können, dann sollten Sie jetzt starten! Denn mittlerweile können Sie von so vielen schon bestehenden Digital Labs lernen und direkt wirtschaftlich und erfolgreich durchstarten. Egal ob es sich um ein Data Lab, Innovation oder IoT-Lab oder um die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) handelt. Ein Digital Lab ist eine sehr wertvolle
Institution, um die Wettbewerbsstärke Ihres Unternehmens im digitalen Zeitalter massiv zu stärken.

Vier Schritte zu einem erfolgreichen Digital Lab sind aus meiner Sicht besonders wichtig und sind in der folgenden Grafik dargestellt:

Ein konkretes Beispiel für die Umsetzung der vier Schritte zum Aufbau eines Digital Labs anhand eines produzierenden Unternehmens finden Sie in meinem Strategiepapier, welches Sie hier kostenlos herunterladen können.

Eine Digitalisierungsstrategie entwickeln und umsetzen: Ein Beispiel aus der Praxis

 

Kundenstimmen

„Selbst in schwierigen und komplexen Situationen hatte Volker Johanning stets sehr gute Ideen und vor allem Lösungen parat, die sofort umgesetzt werden konnten. Ob bei Volkswagen in China oder in Europa – Volker Johanning kann sich problemlos auf internationalem Parkett bewegen und kennt die die mobilen Online-Dienste wie seine digitale Westentasche.“
Dr. Martin Weiser

Leiter IT im Fahrzeug, Volkswagen AG

„Es ist beeindruckend wie schnell Volker Johanning die Finger immer wieder in die richtigen Wunden legt. Er zeigt dabei aber auch sofort Lösungswege auf, die uns immer einen gewaltigen Schritt nach vorne gebracht haben.“
Manuela Dittmann

Head of Master Plan 2025, Continental Automotive

„Wenn es darum geht, Unternehmen fit zu machen für die digitale Zukunft, dann hat Volker Johanning die besten Rezepte und Strategien! Aber Vorsicht: Es kann sein, dass ihr Geschäftsmodell sich radikal ändert und ihr Unternehmen damit in nicht gekannte Umsatzsphären schießt.“
Dr. Kerstin Friedrich

EKS-Expertin, Bestseller-Autorin und Keynote-Speaker

„Volker Johanning hat es geschafft, in einer politisch brisanten Situation die IT in Deutschland neu aufzustellen und in die Konzern-IT zu integrieren.  Insbesondere seine offene und vom Gestaltungswillen geprägte Grundhaltung hat maßgeblich dazu beigetragen, diesen Turnaround zu meistern. Er ist ein perfekter Kenner und Moderator für die Erstellung einer IT-Strategie in Konzernkontexten.“

 
Harald Abendroth

Interim Manager des Jahres 2017 und ehemaliger CFO Valora Deutschland